Was ist NLP?

Neurolinguistisches Programmieren (kurz NLP) ist die systematische Untersuchung, wie bewusste und unbewusste Aktivitäten zu erfolgreichem Verhalten führt.

Schon Siegmund Freud hatte die Ansicht: Wenn man verstehen würde, welches Verhalten zu Unglück führt, dann würde man eine Einsicht bekommen und das Problem würde von selbst verschwinden. Das ist der Ursprung von NLP.

In den frühen 70er Jahren gab es viele erfolgreiche Psychotherapeuten (wie z.B. Milton H. Erickson, Virginia Satir), die zwar sehr erfolgreich waren, aber diese Ergebnisse nicht systematisch erklären konnten und nur auf Grund ihrer Intuition erfolgreich waren. Dies motivierte die damals jungen Studenten Richard Bandler und John Grinder diesen Erfolgen auf den Grund zu gehen.

Gemeinsam analysierten sie Therapie- und Gesprächsprotokolle dieser Personen und versuchten herauszufinden, was das System hinter ihrem durchschlagenden Erfolg ist. Sie analysierten unteranderem, wie diese Therapeuten mit ihren Klienten kommunizierten, um an das Geheimnis hinter ihren Methoden zu kommen. Diesen Vorgang nannten sie modellieren und ist ein Grundpfeiler des NLP.

Nach dem Modellieren der Therapiemethoden testeten sie ihre Modelle an verschiedensten Probanden und verfeinerten ihre Fähigkeiten, bis sie sie schliesslich als Formate bereitstellten, wenn sie überzeugt waren, dass das Format funktioniert. Ein Format ist im NLP eine Vorgehensweise bzw. eine Intervention im therapeutischen Sinn. Mittels dieser Formate (beispielsweise der Moment of Excellence) kann anschliessend eine Veränderung im Verhalten des Klienten durchgeführt werden. So wird NLP auch heute noch weiterentwicklet und um neue Formate ergänzt.

Richard Bandler sagte auch: „NLP is something that people do.“ Dies meint einerseits, dass NLP von jeder und jedem weiterentwickelt werden kann. Und auch, dass wir alle NLP, ohne es zu wissen, anwenden, da wir uns Menschen immer gegenseitig beeinflussen und NLP nur versucht die Regeln dahinter zu verstehen.